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Liebe Mitglieder der
Tourette-Gesellschaft
Deutschland, Am Samstag, den 22.
Oktober 2005, hat unsere
Jahrestagung an der
Universität in Würzburg
stattgefunden. Die am
Vormittag durchgeführte
Mitgliederversammlung
war leider, wie auch
schon in den vergangenen
Jahren, etwas "dünn"
besucht, eine regere
Teilnahme unserer
Mitglieder hätten wir
uns gerne gewünscht.
Gerade auf den
Mitgliederversammlungen
geht es um die
unmittelbaren Interessen
unserer Gesellschaft und
welche Vorstellungen, Wünsche
und Kritiken Sie als
Mitglieder haben. Wir hätten
uns gerne mit mehr
Mitgliedern
ausgetauscht. Im nächsten Jahr
wird unsere Tagung das
erste Mal in einem der
neuen Bundesländer
durchgeführt werden, an
der Universitätsklinik
in Jena. An dieser
Stelle schon die große
Bitte an alle
Mitglieder, zahlreich zu erscheinen. Es finden im Jahr 2006 auch die Neuwahlen zum
Vorstand statt und
jeder, der Interesse
hat, sich für diese
Aufgabe einzusetzen,
wird gebeten, sich zur
Wahl zu stellen. Nehmen
Sie bitte alle Ihr
Stimmrecht wahr und vor
allem, teilen Sie dem
Vorstand die Wünsche
mit, die Ihnen am Herzen
liegen! Nun zu den
inhaltlichen Themen der
Mitgliederversammlung: 1. Der Bericht des Vorstandes hat gezeigt, dass die
Tourette-Gesellschaft
Deutschland ein
arbeitsreiches Jahr
hinter sich hat und die
Aufklärung unserer
Mitmenschen ganz oben
stand, sei es nun auf Ärztekongressen,
bei den
Selbsthilfegruppen,
Unterstützung der
Forschung und vielem
mehr. 2. Das Protokoll über die MV hat der Mitbegründer der TGD,
Herr Rainer Fischer, geführt.
An dieser Stelle unseren
Dank an ihn, dass er
sich für diese doch
sehr arbeitsintensive
Aufgabe zur Verfügung
gestellt hat. 3. Herr Wolf Hartmann, unser Kassenwart, legte unseren
Kassenbericht für jedes
Mitglied transparent dar
und erläuterte jeden
Posten ausführlich. Für
das laufende Geschäftsjahr
2005 wurden alle
Buchungsposten bis zum
Stichtag 30.09.
vorgelegt und erörtert.
Der Bericht des Kassenprüfers,
der leider nicht selbst
an unserer MV teilnehmen
konnte, wurde verlesen
und eine ordnungsgemäße
und sehr ordentliche
Buchführung
bescheinigt. Fazit, wir
sind sehr behutsam mit
unseren Geldern
umgegangen und stehen
auch für die Zukunft
finanziell recht gut da.
Der Vorstand wurde
einstimmig entlastet. 4. Michael Pöllen hat über sein Befinden vor und nach der
Tiefenhirnstimulation
gesprochen. Es
wurden viele Fragen
gestellt, die er aus
seiner Sicht klar und
umfangreich beantworten
konnte. Wir werden Herrn
Pöllen bitten, seine
Erfahrungen kurz
schriftlich zu
skizzieren und im nächsten
Rundbrief zu veröffentlichen. Der Hörsaal zu
unserer
Vortragsveranstaltung am
Nachmittag war
erfreulich gut besetzt.
Herr Prof. Warnke (Uni Würzburg)
gab uns Einblicke in das
Tourette-Syndrom bei
Kindern und sprach über
die Probleme, die für
Familien mit den am
Tourette-Syndrom
erkrankten Kindern
entstehen können. Unser
Mitglied Kerstin Kilian
sprach sehr sensibel über
ihren Alltag und der Bewältigung
dieser Krankheit.
Frau Dr. Müller-Vahl
(MH Hannover) referierte
über interessante
Neuigkeiten aus der
Forschung, so z.B. über
die Unterschiede der
Anatomie der Gehirne von
TS-Erkrankten gegenüber
gesunden Probanden und
Herr Bernhard Beck
(Arbeitsamt Würzburg)
über die Möglichkeiten
behinderter Menschen bei
der Arbeitsvermittlung. .
Wir hoffen, alle
Vorträge noch in
schriftlicher Form zu
erhalten und werden
diese sodann allen
Mitgliedern zukommen
lassen. Unser
Ehrenvorsitzender, Herr
Prof. Rothenberger, führte
von 14.00 Uhr an bis zur
Kaffeepause durch das
Programm und
beantwortete auch viele
an ihn gestellte Fragen.
Ab 15.30 Uhr moderierte
Herr Prof. Warnke und
beendete auch die
Veranstaltung.
Danken möchten wir
allen, die zu unserer
Veranstaltung gekommen
sind und auch eine weite
Anreise nicht gescheut
haben. Ihre
Teilnahme,
insbesondere die
interessanten Fragen zu
den Vorträgen, haben
unsere Tagung bereichert
und zum Erfolg werden
lassen. Besonders erfreut hat
uns die große Zahl von
jungen Menschen, ob nun
selbst am
Tourette-Syndrom
erkrankt oder an dieser
Krankheit interessiert.
Der Austausch dieser
jungen Menschen
untereinander und die
neu geknüpften
Freundschaften geben uns
Hoffnung für eine
stabile Zukunft unserer
Gesellschaft. Ein großes Dankeschön
an die Selbsthilfegruppe
Würzburg für die tolle
Organisation vor Ort und
an die Kaufleute von Würzburg,
die die Arbeit der
Selbsthilfegruppe durch
ihre Spenden an
Spielmaterial und Süßigkeiten
für unsere
Kinderbetreuung so toll
unterstützt haben.
Mit freundlichen Grüßen
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