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Informationsstände der TGD und DGZ mit
Tagungsgästen
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Bericht
über die Jahrestagung der Tourette-Gesellschaft Deutschland in München
von
Melanie Bödeker (2. Vorsitzende der TGD)
Am
15. Oktober 2009 startete ich mit meiner Familie in Richtung München zur
diesjährigen Jahrestagung am 16. und 17. Oktober, die in Kooperation mit
der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der
Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, der Psychosomatischen
Klinik Windach und der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
veranstaltet wurde.
Auf dem Weg dorthin legten wir einen Zwischenstopp bei Frau Werthmann und
Herrn Lorber ein, den Leitern der neu gegründeten
Tourette-Selbsthilfegruppe Stuttgart. Beide sind sehr liebe und
warmherzige Menschen. Herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft.
In
den Tagungsräumen in München angekommen, richteten wir erst einmal
unseren Stand ein. Bald darauf kamen die ersten Tagungsgäste zu uns, um
mehr über das Tourette-Syndrom zu erfahren. Neben uns hatte die Deutsche
Gesellschaft Zwangserkrankungen ihren Infostand aufgebaut.
Am
Freitag (16.10.) gegen 9.15 Uhr wurde unser Kongress eröffnet! Die
Veranstalter richteten Grußworte an alle Anwesenden. Der große Hörsaal
war schon jetzt sehr gut besetzt. Die Deutsche Gesellschaft
Zwangserkrankungen überreichte den von ihr ausgeschriebenen Medienpreis,
bevor Herr Zaudig (Psychosomatische Klinik Windach) mit dem Thema
"Die Heterogenität der Zwangsstörung – eine diagnostische und
therapeutische Herausforderung" das Vortragsprogramm eröffnete,
gefolgt von Herrn Pogarell (LMU München) mit dem Thema
"Neurobiologie und Pharmakotherapie des Tourette-Syndroms".
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v.l.n.r.: Melanie Bödeker, Lutz Friedrichsen
(Kassenwart TGD), Tagungsgast
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Den
ganzen Tag über herrschte an unserem Informationsstand reges Treiben. Wir
gaben viele Tipps und Anregungen bei den verschiedensten Fragen und
verteilten Informationsbroschüren an Interessierte. Mehrere Symposien zu
diversen Themen standen am ersten Tag auf dem Programm, zum Beispiel:
- Verhaltensexzesse
– "Verhaltenssüchte" oder Zwangsspektrumsstörungen? (I.
Hand, Hamburg)
- Spezifische
Aspekte bei Kindern mit Tics und Zwängen (A. Ludolph, Ulm).
Am
Freitagnachmittag nahmen wir am Workshop von Sandra Dehning (München)
teil: "Tiefe Hirnstimulation bei Tourette-Syndrom". Ein
Hirnschrittmacher wurde zur Anschauung herumgereicht, es wurde über
Risiken gesprochen sowie über die Kriterien, ab wann ein
Hirnschrittmacher eingesetzt wird.
Die
hochinteressanten Vorträge der Referenten bereiteten uns einen
beeindruckenden ersten Kongresstag. Zwischen 18.00 und 20.00 Uhr folgte
dann unsere Mitgliederversammlung. Bei einem anschließenden
Gesellschaftsabend ließen wir diesen Tag ausklingen.
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Gabi Richter (Tourette-SHG Soltau) und Melanie Bödeker
Am
Samstagvormittag folgten weitere Vorträge zu ADHS, Tic- und
Zwangserkrankungen, der Samstagnachmittag war geprägt von vielen
Workshops, die allesamt gut besucht waren.
Wir
können insgesamt zurückblicken auf eine sehr gut besuchte Tagung mit
vielen interessanten Begegnungen. Unser Dank gilt allen Referenten und
Teilnehmern, besonders Frau Kolbert von der LMU, die mit viel Zeit, Freude
und Ideen diesen Kongress organisierte.
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