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TIMSIS-Abschlusskonferenz an der PH Ludwigsburg TIMSIS - ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt (Beginn Oktober 2004, Dauer: 3 Jahre) zur Unterstützung erkrankter Schüler, deren Mitschüler, Lehrer und Eltern. Abschlusskonferenz an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg am 16. November 2007 mit den zehn teilnehmenden Hochschulen und Krankenhausschulen aus Deutschland, Finnland, Norwegen, Tschechien, Ungarn und Russland (assoziierter Partner) über die Ergebnisse dieses EU-Projekts, die Reintegration von chronisch kranken Schüler/innen in die Regelschulen zu erleichtern. Das Angebot wendet sich an zwei Zielgruppen: - Lehrer/innen und
Eltern Arbeitsziel: Entwicklung webbasierter Informationsmaterialien Herr Prof. Dr. Hartmut Melenk, Rektor der PH Ludwigsburg, eröffnete um 11.00 Uhr die Konferenz und begrüßte die Teilnehmer. Herr Wolfgang Langer, der Projektkoordinator, sprach auch einleitende Worte und ließ die Woche Revue passieren. Herr Prof. Dr. Michele Capurso, Universita degli Studi di Perugia, Italien, referierte über das notwendige Zusammenwirken von kranken Schülern, Schülern, Eltern, Lehrern und Ärzten. Hierbei wurde hervorgehoben, dass ein offensiver Umgang und gegenseitige Information (z.B. der Mitschüler über einen kranken Schüler) notwendige Voraussetzungen für die Integration kranker Schüler in den Schulbetrieb sind. Jürgen Orts, Krankenschule Stuttgart, referierte über die Krankenschule als einem Kompetenzzentrum für das Bundesland Baden-Württemberg. Er bezog sich auf die landesgesetzlichen Bestimmungen und die Zusammenarbeit mit Regelschulen, die im Bedarfsfall Beratung durch die Krankenschule erhalten bzw. einen Lehrer von dort zur Seite gestellt bekommen. In den Pausen waren Bilderausstellungen zu besichtigen, die die Situation und die Örtlichkeiten in den Ländern der Projektpartner widerspiegelten (Finnland, Norwegen, Ungarn, Tschechien, Russland und Deutschland). Nach der Mittagspause referierte Frau Dr. Nina I. Bukovtsova über die Unterrichtung und Erziehung von Kindern mit chronischen Krankheiten in Russland (Samara Region). Frau Dipl.Soz Päd.Silke Hirsch-Herzogenrath, Universität Freiburg, trug das Ergebnis einer vergleichenden Studie zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen vor. Hierbei ging es um “mental disorders“ der Kinder in ihren Heimatschulen. Im Laufe des Nachmittages fanden noch vier Workshops mit unterschiedlichen Diskussionsansätzen statt. So präsentierte die norwegische Gruppe Internetseiten mit dem Bezugsthema “Essstörungen und Allgemeine Informationen“. In der Abschlussdiskussion wurden dann nochmals folgende Punkte besprochen:
Um 17.00 Uhr wurde die Konferenz beendet.
Lutz Friedrichsen
TIMSIS: Teacher in-service training material on seriously ill students in hospital and ordinary schools It is the aim of the project to develop material for general information and further-training in order to meet the training and further-training needs of teachers relating to the care, advisory support and teaching of pupils with serious and chronic illnesses and their special educational needs. Homepage of the TIMSIS-Project
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