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XXXI.
Kongress der DGKJP vom 04.- 07.03.2009 in Hamburg Körper
und Seele - Prävention im Mittelpunkt Die Bundesministerin Ursula von der Leyen eröffnete am 04.03.2009 den XXXI. Kongress der Kinder- und Jugendpsychiater in Hamburg (DGKJP: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V.). 1.446 Personen nahmen am DGKJP-Kongress teil, 848 wissenschaftliche Beiträge standen auf dem Programm. Gemeinsam
mit der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen (DGZ) waren wir an allen vier
Tagen dabei und freuten uns sehr über einen regen Ansturm an unserem
Info-Tisch. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Frau Binder von der
Tourette-Selbsthilfegruppe Hamburg, die uns tatkräftig an unserem
Info-Tisch unterstützte und für Nachschub an Info-Material sorgte, da
unseres wegen der großen Nachfrage am letzten Tag zur Neige ging.
Auf
der Pressekonferenz, zu der auch die Selbsthilfeverbände geladen waren,
sowie am Info-Tisch, machten wir mit unserem Poster "Es geht um uns!
Kinder und Jugendliche mit Tics und Zwängen brauchen schnelle und gute
Hilfe" auf die noch immer schlechte Versorgung, gerade in ländlichen
Gebieten, aufmerksam und baten die niedergelassenen Ärzte um mehr Unterstützung
in Behandlung und Therapie. Erfreulich war, trotz der frühen Stunde, die
Teilnehmerzahl am Freitag zu unserem Symposium "Neue
Forschungsergebnisse bei Tic-Störungen" mit folgenden Beiträgen: Psychopathologie
bei Tic-Störungen und/oder ADHS – wurden Zwangsmerkmale übersehen?,
PD Dr. Veit Rössner Atomoxetin
beim Tourette-Syndrom - Mittel der ersten Wahl auch ohne ADHS-Symptomatik?,
PD Dr. Andrea Ludolph Strukturelle
Veränderungen beim Tourette-Syndrom – eine Untersuchung mittels DTI,
Dr. Irene Neuner Imitation
bei Patienten mit Tourette-Syndrom – welche Rolle spielen die
Spiegelneurone?, Prof. Dr. Alexander Münchau Eine Kurzinformation zu den Vorträgen finden Sie hier Bis
auf den letzten Platz war der Raum gefüllt
und die Zeit reichte kaum aus, die vielen Fragen zu beantworten. Zum
Schluss sei gesagt, dass wir auf anstrengende, aber auch erfolgreiche Tage
zurückblicken können. Viele Kontakte zu Medizinern wurden geknüpft,
neue Anlaufstellen in Institutsambulanzen für unsere Tourette-Kinder
gefunden und zahlreiche interessante Gespräche geführt. Schon heute möchte
ich darauf hinweisen, dass der nächste Kongress im Frühjahr 2011 in
Essen stattfinden wird. Es
grüßt Sie ganz herzlich
Fotos: Freddy Flecken
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