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Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus Jagstheim
SHG-Leitertreffen
in Jagstheim am 13. Mai
2006 Barbara
Costima (SHG Stuttgart/Göppingen) und ich
(Sigrid Bubeck, SHG
Bremen)
fuhren am
Samstagvormittag durch
das malerische und blühende
Rems-Murr-Tal nach
Crailsheim/Jagstheim
Nachdem wir erst einmal
an der falschen Tür
geklingelt hatten,
fanden wir doch noch den
richtigen Eingang in das
gemütliche
Gemeindehaus. Ursula
Hoffleit-Meitner begrüßte
uns ganz herzlich.
Silvia Viertel (1.
Vorsitzende TGD) und
Arndt Ackermann (SHG
Sachsen/Zwickau) waren
schon da. Nach und nach
trudelten die Anderen
ebenfalls ein: Werner Görg mit
Sohn Basti (Bamberg),
Brigitte Büttner-Wasseroth
(SHG Gießen) und Carmen
Grieger (SHG
Freiburg/Breisgau). Uns
erwartete ein reichlich
gedeckter Tisch mit
Chili, Salat, Nachtisch,
Butterbrezeln, Kuchen,
Kaffee und Tee an dem
wir uns erst einmal nach
der Anreise stärken
konnten. Silvia
Viertel begrüßte uns
und erzählte ganz
locker was sich in der
letzten Zeit getan
hatte. Der
wissenschaftliche Beirat
der TGD hatte vor kurzem
getagt. Die Experten
vermuten die Ursache des
Tourette in
unterschiedlichen
Bereichen des
Gehirns. Frau Dr. Müller-Vahl
(MH Hannover) forscht im
Bereich des Front- und
Stirnhirns (Limbisches
System). Prof.
Rothenberger (Uni Göttingen)
sieht die Ursachen eher
in den Basalganglien und
beschäftigt sich mit
dem Neurofeedback-Verfahren. Neurofeedback
Frau
Dr. Neuner (Jülich) Im
Oktober 2006 stehen
Vorstandswahlen auf der
MV in Jena an. Möglicherweise
kommt es zu personellen
Veränderungen im
Vorstand. Wer an
Vorstandsarbeit
interessiert ist kann
sich
beim Vorstand der
TGD melden. Silvia
berichtete, dass die
Kinderwunschaktion inzwischen
angelaufen ist. Der
Vorstand bemüht sich
momentan darum, einen
Beitrag über Tourette
in die Sendung mit der
Maus zu bekommen. Sie
rief dazu auf, möglichst
zahlreich an der MV in
Jena teilzunehmen. Außerdem
stellte sie zusammen mit
Arndt Ackermann ein von
ihm komponiertes
Tourette-Lied vor, das
in Jena präsentiert und
gesungen werden soll. Ein
weiteres Thema war
wieder einmal die
Situation in den
Selbsthilfegruppen.
Vielen SHG's bröckeln
die Mitglieder weg.
Kontinuierliche
"normale"
Gruppenarbeit, wie man
sie normalerweise kennt,
scheint kaum noch möglich,
noch erwünscht zu sein.
Der Trend geht zur Großveranstaltung
mit Referenten und
Rahmenprogramm, am
besten 1–2 Mal im
Jahr, organisiert von
der Gruppenleitung. Die
Mitarbeit bei Öffentlichkeitsarbeit
ist von der Seite der
Gruppenmitglieder eher
ungeliebt und unerwünscht
... die Arbeit hängt
somit überwiegend an
der Gruppenleitung. Es
wurde auch beklagt, dass
Informationen am Telefon
abgegriffen und kaum
noch jemand in die
Gruppen kommen würde.
Traurig, aber wahr. Thematisiert
wurde der Umgang mit
Schulen und Ärzten.
Heinz-Werner Görg
berichtete von seinem
Kampf mit den bayrischen
Schulbehörden. Die
Fortbildung der Lehrer
ist nach wie vor
unzureichend. Ähnlich
sieht es bei den Ärzten
aus. Die bestehende Ärzteliste
der TGD müsste
unbedingt um weitere
qualifizierte Ärzte
erweitert werden (Aufruf
an TGD-Mitglieder
ihren Arzt zu bitten,
sich in die Liste
aufnehmen zu lassen). Es
wurde darüber
diskutiert, ob es Sinn
macht, dass sich die TGD
der ACHSE (Allianz
Chronischer Seltener
Erkrankungen) und/oder
der BAG
(Bundesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe) anschließt.
Eine stärkere
Vertretung nach außen wäre
die Folge. Die
Anwesenden
unterzeichneten einen
Antrag an den Vorstand
der BAG beizutreten. Unser
Treffen ging gegen 18.15
dem Ende entgegen. Wir räumten
gemeinsam schnell
zusammen auf. Nebenbei
einigten wir uns darauf,
dass das nächste
SHG-Leitertreffen am 12.
Mai 2007 in Bremen
stattfinden soll. Wir
verabschiedeten uns
voneinander. Einige
fuhren nach Hause, da
sie noch einen weiten
Weg vor sich hatten. Der
Rest machte es sich in
einem kleinen Restaurant
um die Ecke bei
"Senioren-Tellern"
(kleinere Portionen) mit
schwäbischen Gerichten
gemütlich. Gegen 21:00
machten wir uns dann auf
den kurvenreichen und
dunklen Weg nach
Schorndorf zurück. Fazit
des Treffens: leider
viel zu wenig
Beteiligung. Ich persönlich
hätte mir z. B. gewünscht,
einmal die anderen
SHG-Leiter aus dem Süden
kennen zu lernen. Das
Interesse an diesen
Treffen ist leider nicht
berauschend. Schade –
wieder einmal eine Möglichkeit
des Kontaktes vertan. Einen
herzlichen Dank noch
einmal an Ursula
Hoffleit-Meitner, die
das Treffen in Jagstheim
so schön vorbereitet
und gestaltet hat. Sigrid
Bubeck
Foto:
Veröffentlichung mit
Zustimmung der Ev.
Kirchengemeinde
Jagstheim
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