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Reaktionen
per Mail auf die Fortbildungsveranstaltung für Lehrer in Herne am 18.
Januar 2008
Organisation: TGD in Zusammenarbeit mit der Tourette-SHG Ruhrgebiet,
Leiterin Frau Bödeker.
Hallo
Frau Bödeker,
Ihre Veranstaltung fand ich sehr informativ und gelungen. Besonders gut
hat mir der Vortrag von Frau Dr. Vitt gefallen, der in kurzer Zeit einen
sehr guten Überblick vermittelt hat. Außerdem wirkte sie als Person sehr
angenehm. Daher meine Meinung: Weiter so. Veränderungswünsche habe ich
keine.
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Hallo
Frau Bödeker!
Zuerst einmal möchte ICH mich auch bei IHNEN bedanken. Es war für mich
ein sehr informativer und interessanter Nachmittag. Besonders beeindruckt
haben mich natürlich die Schilderungen Ihres Sohnes. Ich musste, zugegeben,
schon ein paarmal schlucken, als er von den Mobbing-Attacken erzählt hat.
Wir haben an unserer Schule zwar auch nicht die heile Welt, aber die
Ignoranz und Dreistigkeit der Lehrer von Olivers Schulen bzw.
"fast"-Schulen ist ja wohl bodenlos. Aber Oliver ist ein netter
junger Mann, der seinen Weg machen wird. Da bin ich mir sicher.
Gut fand ich auch den Vortrag des Dezernenten der Bezirksregierung. Die
Dinge rund um den Nachteilsausgleich sind mir zwar größtenteils bekannt
und an unserer Schule eigentlich Alltag, aber ihn selbst fand ich sehr
"nahbar".
Ich glaube, es war auch für die anderen Anwesenden gut, dass sich das Thema
zwischendurch "geöffnet" hat. Die Ausführungen zum
Nachteilsausgleich sind ja in vielen schulischen Situationen hilfreich.
Nicht nur bei Jugendlichen mit Tourette. Gut auch, dass man zwischendurch
etwas essen und trinken konnte.
Im Sinne der Transparenz wäre vielleicht ganz hilfreich gewesen, wenn man
am Anfang der Veranstaltung gewusst hätte, welche verschiedenen Menschen
etwas zum Thema sagen. Sozusagen eine kleine Tagesordnung. Aber das fand
ich nicht sehr dramatisch.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die Sie da auf die Beine
gestellt haben. Danke dafür.
Mit vielen Grüßen auch an Ihren Mann und Ihren Sohn!
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Sehr
geehrte Frau Bödeker,
das, was ich gestern gehört und gesehen habe, hat mich tief bewegt. Es
gab genügend Hintergrundinformationen, aber auch nicht zu viel davon, so
dass es nicht zu theoretisch war. Die Informationen des Dezernenten sind
ebenfalls sehr wertvoll, auch im Hinblick auf Kinder und Jugendliche mit
anderen Behinderungen.
Ich bedauere den Leidensweg, den Ihr Sohn hinter sich hat. Sein Vortrag
gestern hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir Lehrerinnen und
Lehrer uns kümmern; gleichzeitig hat er mir auch Mut gemacht. Sie können
stolz auf Ihren Sohn und auch auf sich sein.
Danke,
dass Sie die gestrige Veranstaltung "Tourette und Schule"
organisiert haben.
Ich wünschen Ihnen viel Kraft für Ihre weitere Arbeit.
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Hallo Melanie,
ich fand die Veranstaltung sehr gut organisiert! Der medizinische Vortrag
war informativ und die persönlichen Darstellungen von Oliver und der
Lehrerin eindrucksvoll. Gut bei solchen Veranstaltungen finde ich, wenn der
Zeitplan eingehalten wird, und das ist prima gelungen. Ich weiß, wieviel
Arbeit dahinter steckt. Dass es Kaffee und Kuchen gab, fand ich gut, das
hat gleich eine nette Atmosphäre geschaffen. Alles in allem eine runde
Sache.
Ich denke, es kommt ja nicht so sehr darauf an,
wieviele Menschen den Vorträgen zuhören, sondern welche Schlüsse
daraus von jedem Einzelnen für den (Berufs-) Alltag gezogen werden.
Ich bin jedenfalls froh, dass es Menschen wie Dich und Deine Mitstreiter
gibt, die sich so engagieren. Das macht Mut und gibt Zuversicht.
Nochmals Danke für die ganze Arbeit und viel
Erfolg für die Zukunft.
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Hallo
Frau Bödeker,
die
Veranstaltung, die Sie organisiert haben, war wirklich sehr informativ und
umfassend! Ich arbeite an einer Förderschule Geistige Entwicklung und bin
bisher noch nie mit dem Tourette-Syndrom konfrontiert worden. Daher war für
mich alles neu und sehr spannend. Das lag sicher auch daran, dass die
Referenten sehr umfassend und detailliert berichteten und dabei durchgehend
interessant blieben. Das Zeigen der Videobeispiele fand ich sehr
informativ, um mir eine Vorstellung davon machen zu können, wie sich die
Tics äußern können, da ich sie vorher noch nie gesehen habe. Besonders
die Schilderungen Ihres Sohnes lösten dann eine starke Betroffenheit aus
und sorgten bei meiner Kollegin und mir dafür, dass die gehörten Infos
nicht nur einer reinen Wissensvermittlung dienten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an eine
herausragende Persönlichkeit, die so reflektiert, ehrlich und mutig über
die eigenen Gefühle sprechen kann, wie ich es bei Menschen nur selten
erlebe! Ich wünsche Ihnen immer Menschen an Ihrer Seite, die Ihrer Stärke
gewachsen sind! Als
insgesamt wenig informativ (da mir schon bekannt) fand ich die Infos über
den Nachteilsausgleich.
Ich
hoffe, Ihnen geht auch für weitere Infoveranstaltungen nicht die Puste
aus und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!
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Liebe
Frau Bödeker,
die Veranstaltung hat meine Erwartungen hinsichtlich des
Informationsgrades weit übertroffen. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl,
hier "richtig" gewesen zu sein. Mein Sohn (9) leidet seit ein
paar Jahren an immer wieder auftretenden Tics, die leider meistens nur belächelt
werden. Obwohl unser Kinderarzt mein volles Vertrauen hat und auch er mir
bisher sehr geholfen hat, habe ich dennoch an diesem Abend mehr
Informationen erhalten als in den vergangenen Jahren zusammen. Danke!
Mit
der Bitte, die Veranstaltung in diesem Rahmen zu wiederholen, um auch Anderen Zugang zu diesen Informationen zu gewähren verbleibe ich ...
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