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. Fortbildung für Lehrer/innen am 25.08.08 im Universitätsklinikum Essen Im Mai diesen Jahres begannen wir mit den Vorbereitungen für die zweite Veranstaltung "Tourette-Syndrom und Schule" im Jahr 2008. Es wurden weit über 3000 Einladungen verschickt an Schulen, Schulämter, Jugendämter, Therapeuten und Ärzte. Kurz vor der Veranstaltung hatten wir dann so viele Anmeldungen, dass der Raum noch kurzfristig gewechselt werden musste, damit wir alle Anmeldungen annehmen konnten. Wir hatten insgesamt 282 schriftliche Zusagen, so dass ich ganz bewusst auf eine Pressemitteilung verzichtete. Der Tag der Veranstaltung. Ich war natürlich wieder sehr nervös. Wird alles klappen, reichen die Getränke, kommen alle Helfer? - Es war soweit. Alles ab ins Auto und los ging es nach Essen. Als wir auf das Klinikgelände fuhren, dachte ich, wir sind in einer kleinen Stadt. Einfach nur riesig. Vor Ort eingetroffen kamen auch schon Michaela Flecken und ihr Mann und schon ging es mir besser. Der Haustechniker zeigte uns die Räumlichkeiten und wir konnten mit dem Aufbau beginnen. Auch meine fleißigen Helfer/innen kamen alle pünktlich und der erste Kaffee wurde bereits aufgesetzt. Nun kamen auch nach und nach die ersten Gäste und der Raum füllte sich schnell. Erste Gespräche fanden statt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung übersah ein Mitglied unserer SHG noch ein paar Treppenstufen und knickte um. Der Haustechniker besorgte einen Rollstuhl und brachte die Frau in die Chirurgie. Spätere Diagnose: Bänder- und Kapselriss. Herrje, auch das noch !! Der Hörsaal war gut besetzt, ca. 240 Personen, davon mehr als 90 % Lehrer. Die Frauen waren in der Überzahl. Nach einer kurzen Begrüßung durch die erste Vorsitzende der TGD, Frau Michaela Flecken, referierte Herr Prof. Dr. Hebebrand (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Essen) ... .
und vermittelte das TS von der medizinischen
Seite sehr verständlich und mit einigen witzigen Einlagen. Danach sprach
mein Sohn Oliver (selbst betroffen, 13 Jahre alt) eindrucksvoll über
seine sehr belastende Schulzeit, was mit viel Applaus bedacht wurde.
Frau Flocke (Diplom-Sozialpädagogin/Solingen), löste mit ihrem Vortrag "Lernen und Lernen lehren bei TS-Kindern" bei den anwesenden Lehrern Irritationen aus, weil Sie wenig realistische Vorgehensweisen für die Betreuung und Erziehung betroffener Schüler/innen empfohlen hatte. Abschließend kann jedoch gesagt werden, es war eine rundum gute
Veranstaltung mit vielen Infos, und die Resonanz in den leider sehr kurzen
Gesprächen war sehr positiv. Wir freuen uns schon auf die nächste
Veranstaltung, die am 24.11.2008 in der DRK-Kinderklinik in Siegen
stattfinden wird. Es grüßt Sie herzlich Ihre Melanie Bödeker
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