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K e r s t i n K i l i a n
Wie ich die Malerei für mich entdeckte
Meine Begeisterung für die Malerei entdeckte ich erst Anfang 1999. Zur Malschule eines Künstlers in Hainburg kam ich eher durch Zufall. Eine Schaufensterwerbung erweckte meine Neugier auf die angebotenen Kurse.
Nach einer Wartezeit von über einem Jahr konnte ich dann endlich die Pinsel schwingen. Bei dieser Schule blieb ich insgesamt vier Jahre, bis zu meinem Umzug nach München im Juni 2004.
Das Besondere an dem Unterricht war die einzigartige Atmosphäre, die der Mallehrer verbreitete. Leidenschaftlich und auch gerne vor sich hin philosophierend erklärte er die wichtigen Kleinigkeiten mit großer Wirkung, auf die es bei den unterschiedlichen Techniken und Medien ankommt. Durch die warmherzige Umgebung fühlte ich mich gleich gelöst und konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen.
Kerstin Kilian - Januar 2005.
"transitoriness" - Acryl auf Leinwand - 70 cm x 50 cm
"transparency" - Acryl auf Malpappe - 60 cm x 50 cm
"water-lily dark" - Pastell auf Velour - 24 cm x 32 cm
"thunderstorm" - Pastell auf Velour - 32 cm x 24 cm
"come to grief" - Pastell auf Velour - 32 cm x 24 cm
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Biographische Anmerkungen: Kerstin Kilian, geb. 1968 in Gießen (Hessen), lebt seit ihrem 8. Lebensjahr mit dem Tourette-Syndrom. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau in einem Reisebüro (Ausbildungsende 1988), hat sie zwischen 1988 und 1998 hauptsächlich in der Touristikbranche gearbeitet. In diese Zeit fällt ein zweijähriger Aufenthalt in Alaska, dort war sie unter anderem als Studienfinanzierungsberaterin am Alaska Junior College in Anchorage tätig. Kerstin gründete und leitete vom Frühjahr 2001 bis Ende des Jahres 2002 die Tourette-Selbsthilfegruppe Frankfurt/Hanau, von 2001–2003 war sie Redaktionsmitglied der "Tourette-aktuell", der Vereinszeitschrift der Tourette-Gesellschaft Deutschland.
Hompage: www.kerstinkilian.de
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