Studie zum Tourette-Syndrom am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Tourette-Arbeitsgruppe am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf unter der Leitung von Dr. Münchau und Dr. Orth führt eine Studie über die neuronalen Grundlagen des Gilles de la Tourette-Syndroms durch. In dieser Forschungsstudie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird, soll der Frage nachgegangen werden, was dem charakteristischen Dranggefühl, das einem Tic vorausgeht, und auch den so typischen Echophänomenen zugrunde liegt. Hierzu sind eine Reihe von Untersuchungen wie funktionelle Kernspintomografie, Magnetenzephalogaphie und transcranielle Magnetstimulation geplant.

Das Anforderungsprofil für die Probanden lautet wie folgt:

Patienten ab 18 Jahren mit Gilles de la Tourette-Syndrom, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht mit Medikamenten behandelt werden (oder bereit wären, mit der Medikamenteneinnahme einige Tage zu pausieren) und bei denen keine begleitende Zwangserkrankung, kein AD(H)S und keine weiteren psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Depression, vorliegen. 

Interessierte können sich gerne mit Dr. Münchau oder Dr. Orth in Verbindung setzen!

 

 

 

Kontaktadresse:
:

PD Dr. med. Alexander Münchau

Dr. Michael Orth
Neurologische Klinik und Poliklinik

Gilles de la Tourette-Spezialsprechstunde
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistrasse 52
20246 Hamburg
email: muenchau@uke.uni-hamburg.de
Telefon: 040 - 42803 9367/ 9961
Fax:
040 - 42803 5086