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Studie zum Tourette-Syndrom am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Die Tourette-Arbeitsgruppe am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf unter der Leitung von Dr. Münchau und Dr. Orth führt eine Studie über die neuronalen Grundlagen des Gilles de la Tourette-Syndroms durch. In dieser Forschungsstudie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird, soll der Frage nachgegangen werden, was dem charakteristischen Dranggefühl, das einem Tic vorausgeht, und auch den so typischen Echophänomenen zugrunde liegt. Hierzu sind eine Reihe von Untersuchungen wie funktionelle Kernspintomografie, Magnetenzephalogaphie und transcranielle Magnetstimulation geplant. Das Anforderungsprofil für die Probanden lautet wie folgt: Patienten ab 18 Jahren
mit Gilles de la Tourette-Syndrom, die zum Zeitpunkt der Untersuchung
nicht mit Medikamenten behandelt werden (oder bereit wären, mit der
Medikamenteneinnahme einige Tage zu pausieren) und bei denen keine begleitende
Zwangserkrankung, kein AD(H)S und keine weiteren psychiatrischen
Erkrankungen, insbesondere Depression, vorliegen.
Kontaktadresse: Dr.
Michael Orth Gilles
de la Tourette-Spezialsprechstunde |