Tourette-Forschung | Studie: Riechverhalten von Menschen mit Tourette Syndrom am UK Aachen 
Information Universitätsklinikum Aachen: Komplexe neuronale Netzwerke bilden die Grundlage für die durch Duftstoffe hervorgerufenen Einflüsse auf Verhalten, Emotionen und Erinnerungen. An der Verarbeitung von Gerüchen sind auf zweiter und dritter Ebene Gehirnstrukturen wie die Basalganglien, die Insel oder die Amygdala beteiligt. Diese Strukturen sind bei Tourette-Syndrom nach den Ergebnissen von bildgebenden Studien verändert. Auch bei anderen Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson ist das Riechen verändert. Wenig ist jedoch darüber bekannt, ob auch Menschen mit Tourette-Syndrom Störungen des Riechens haben. Deshalb suchen wir Personen mit Tourette-Syndrom ab 18 Jahren, die an der 2-3 stündigen Untersuchung zum Riechen teilnehmen. Zunächst erfolgt eine HNO-Untersuchung der Nase. In der Studie wird ermittelt, wie gut Gerüche erkannt oder unterschieden werden können. Dazu werden Riechstifte verwendetet, die unter die Nase gehalten werden. Zusätzlich wird das Ausmaß der Beschwerden des Tourette-Syndroms, wie die Tics, mit Fragebögen erfasst. Die Fahrtkosten werden erstattet [+ Aufwandsentschädigung]. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an mich: Patrizia.Belenghi@rwth-aachen.de